ausfluge 2018


25.-26.8.2018 mr-reise wallis

bericht

Zwei Tage vor unserem Start ins Wallis haben wir erfahren, dass just am Samstag um 08.45 Uhr, das Alpenbrevet ab Meiringen über die Grimsel startet. Um eine Kollision mit diesem Anlass zu vermeiden, haben wir uns kurzfristig entschlossen, bereits zu ungewohnt früher Stunde um 06.30 Uhr im Bärau zu starten. Und siehe da, alle haben es rechtzeitig geschafft und die Fahrt Richtung Grimsel konnte gestartet werden. Beim ersten Kaffeehalt auf der Passhöhe erwartete uns aber ein garstiger Nebel und Temperaturen um die null Grad. So war der Entscheid schnell gefallen und die Weiterfahrt talwärts erfolgte im Bus.

 

In Gletsch hat sich der Nebel aber dann etwas gelichtet und ausser den drei Grufties, machten alle die Velos für die anstehende Abfahrt bereit. Diese war sehr rasant und die Velos überholten den Bus schon früh. So mussten die Jungs halt in Oberwald warten bis die ältere Generation die Velos zur Weiterfahrt durchs Goms bereit hatte. Nach nur zehn Kilometer meldete sich aber schon wieder ein grosser Durst und wir suchten in Münster eine Gelegenheit, um  diesen unverzüglich zu löschen. Weiter ging es dann 15 km Richtung Ernen, wo wir in Mühlebach im Rest. „Moosji“, unsere wohlverdienten Spagetti einfrästen.

 

Nach dem Mittagessen trennten sich unsere Wege. Auf der Velokarte hiess es nämlich: „Felsige, steile Naturstrasse. Bitte Velo schieben“. Wernu und ich hatten deshalb zu grossen Respekt vom „Binntobel“ und wir wählten die Hauptstrasse für die Weiterfahrt nach Mörel. Die Abfahrt ins Tobel zur „Römerbrücke“ verlief dann doch nicht ohne Zwischenfall. Könu und Fritz hatten einen riesen Schreck, als plötzlich Ürsu‘s Velorucksack durch die steile Strasse runter rollte und sich Urs auf ihre Rufe nicht meldete. Es hatte sich aber Gottlob nur der Rucksack selbständig gemacht und Urs war nichts passiert. Die Weiterfahrt bis zum nächsten Treffpunkt in Mörel verlief trotz einsetzendem Regen problemlos. Der Regen war aber nur von kurzer Dauer und nach einer erneuten Stärkung ging‘s dem Hotel Olympica in Brig-Glis zu.

 

Nach einem „Ankunftsdrink“, dem Zimmerbezug, einen kurzen Nickerchen und einem erneuten Apéro, wurde ein gutes aber leider nicht sehr üppiges Nachessen serviert. So stürzten wir uns ins Briger-Nachleben um dort den erneut aufkommenden Durst zu löschen, oder mit einem Dessert den letzten Hunger zu stillen. Zurück im Hotel, wieder „Durst löschen“ oder noch schnell einen „Mac-Fleurie“ verdrücken und dann ab ins Bett!!

 

Nach dem Morgenessen fuhren wir mit dem Bus nach Blatten und von dort mit der Gondelbahn auf die Belalp. Nach einer ausgiebigen Wanderung verpassten wir leider dort die Begpredigt der Schafhirten und die Segnung ihrer Schafe, aber der Durst konnte im Hotel Belalp trotzdem gelöscht werden. Nach der Wanderung zurück zur Seilbahn und der Rückfahrt ins Tal, musste in Blatten schleunigst wieder der erneut aufkommende Hunger und Durst gelöscht werden. Zurück im Sporthotel Olympica wurden die Velos auf den Anhänger geladen und weiter ging's Richtung Goppenstein zum Autoverlad. Nach einem letzten Zwischenstopp (erneutes Durstlöschen)  in Kandergrund, kamen wir müde aber zufrieden wieder im Bärau an. Die Frage, welches Phänomen trotz des recht kalten Wetters über das Wochenende dieses riesen grosse „Durst- und Hungergefühl“ auslöste, konnten wir bis zum Schluss nicht lösen.

 

Ein herzliches Dankeschön an unseren Chauffeur Cyrill (du hast es super gemacht) und an alle, welche all die „Löschaktionen“ und „Eliminierung der Hungerataken“ sponserten. Es waren zwei erholsame, super Tage.

 

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