jahre 1950 - 1959


bericht

1950

Im Januar 1950 traf sich unser Vorstand mit den Skibehörden des ETV. Ziel des Treffens: Erstmalige Organisation und Ausschreibung eines Skiorientierungslaufes. Das Interesse blieb leider weit unter den Erwartungen zurück, so dass es bei diesem einen Versuch blieb. Resultat – ein Loch in der Kasse. An der Hauptversammlung wurden die Statuten der im November gegründeten Damenriege genehmigt. Verschiedene Sprecher lobten unser Vereinsorgan und verdankten die grosse Arbeit. Durch diese kleine Vereinsschrift liess sich ein Mitgliederzuwachs feststellen. Die Turnfahrt führte in unsere Ortschaft. Eine umsichtige Organisation sowie strahlendes Wetter garantierten einen reibungslosen Ablauf des Turnertreffens. Der Giebelwald war Treffpunkt aller Sektionen. Nach der Begrüssung folgte die Feldpredigt, gehalten von Herrn Pfarrer Gygax. Im Gräbli formierte sich unter der Führung der Militärmusik Langnau ein Umzug. Die 500 Turner wurden zur Mittagsverlegung auf die drei Gaststätten des Bäraus verteilt. Am Bezirksturnfest in Bätterkinden arbeitete unsere Sektion mit 36 Mann in der 2. Stärkeklasse. Dazu kamen noch 14 Männerturner und Kampfrichter. Eine wohl einmalige Beteiligung. Wenn wir in der Rangliste auch den letzten Platz einnahmen, war das Fest gleichwohl ein schöner Erfolg, nicht zuletzt für den Oberturner Max Herrmann. Ein Korbballturnier mit Zwirbelet stand im Herbst auf dem Programm. Der Reingewinn von 260 Franken wurde dem Kindergartenkomitee Bärau überwiesen. Die ganze Ortschaft wirkte am Basar zugunsten des Kindergartens mit, war doch ein grösserer Umbau geplant, um die prekären Platzprobleme zu lösen. Der Gasthof Adler bildete während zwei Tagen und zwei Nächten einen Rummelplatz. Der finanzielle Erfolg blieb nicht aus. Ein gemütlicher Familienabend im Dezember rundete das Geschehen des Jahres ab.


1951

Mit dem Bezirksskitag in Bärau begann unsere Tätigkeit schon am 21. Januar 1951. Eine Woche später machten 4 Mann am Eidg. Turnerskitag mit.

Das Bäraurennen folgte am 4. Februar. An der Hauptversammlung demissionierte unser bewährter Oberturner Max Herrmann. Nach langer Diskussion konnte Ernst Marbot einstimmig gewählt werden.

Da nun Ernst Marbot die Leitung der Sektion übernahm, musste ein neuer Sekretär gesucht werden. Er wurde gefunden in der Peron von Samuel Hofer. Das Tätigkeitsprogramm umfasste 12 Anlässe. Den wichtigsten bildete das Eidg. Turnfest in Lausanne. Dessen Teilnahme wurde einstimmig beschlossen. Zur Finanzierung des Festes zogen wir einen Zwirbelet auf. 108 Franken konnten der Turnerkasse zugewiesen werden. Im Nu war das Datum des „Eidgenössischen“ da. Nach langer, intensiver Vorbereitung, brannten wir auf den Wettkampf, erstmals unter der Leitung von Ernst Marbot. Unser gestecktes Ziel konnten wir noch übertreffen. Lausanne war ein gelungenes, aber anstrengendes Fest gewesen, wenn man an die drei Tage und zwei Nächte zurückdenkt. Am denkwürdigen Empfang im Gasthof Adler durfte Ernst die verdiente Ehrung entgegennehmen. Eine Woche später folgte der Umzug des Emmentalischen Landesschiessen in Langnau. Mit dem 1. August, dem Quer durch Zollbrück gingen die Feste stetig weiter.

Im Herbst sah man die Damenriege und die Aktivsektion fleissig im Adlersaal üben – die Vorstellung stand vor der Tür. Diese begann mit turnerischen Darbietungen und Reigen, um mit einem Theaterstück zu enden. Mit dem Bezirksturnerskitag in Bärau am 30. Dezember ging auch dieses arbeitsreiche Jahr vorüber.


1952

Endete das verflossene Jahr mit einem Skianlass begann das neue ebenfalls mit einem solchen, und zwar mit dem traditionellen Bäraurennen vom Blapbach. An der Hauptversammlung 1952 legte nach vierjähriger Amtszeit Walter Möschberger das Amt des Präsidenten nieder. Christian Brechbühl wurde zu seinem Nachfolger gewählt. Das Tätigkeitsprogramm umfasste: Schulfest, Turnfahrt Trubschchen, Bezirksturnfest Roggwil, Korbballmeisterschaft, Turnfahrtenwettkampf, 1. August, Schlussturnen, Vorstellung, Bezirks-Skitag, Bäraurennen, Altjahrshöck und Hallenmeisterschaft. Die aufgezählten Anlässe konnten ohne Änderungen abgewickelt werden. Das Turnfest wurde mit 20 Mann bestritten. Sportplatz Mösli – Dieses Traktandum kam an jeder Versammlung seit dem Kauf des Platzes zur Sprache.

Immer und immer wieder musste der Vorstand zur Fronarbeit antreiben. Die gute Erde sollte abgetragen werden, damit die Mulde mit Kehricht gefüllt werden konnte, um dann die Erde wieder darüber zu verteilen. „ Nüt nahlah gwinnt „ – so war es auch im Mösli.


1953

An der Hauptversammlung 1953 reichte der bewährte Kassier Fritz Blaser nach sechsjähriger Amtszeit seine Demission ein. Zum Nachfolger konnte Werner Scheidegger gewählt werden. Der übrige Vorstand bleibt unverändert. Ehrenmitglied Walter Hubler orientierte die Versammelten über die Bestrebungen des Vereins in den letzten 25 Jahren betreffend Bau einer Turnhalle mit den dazugehörenden Freiluftanlagen. Im Anschluss an das Referat wurde eine vierköpfige Kommission unter dem Vorsitz von Walter Hubler gebildet. Ihre Aufgabe: Studium der Hallen- und Platzprobleme sowie weitere Vorgehen gegenüber den Behörden. Das kantonale Turnfest in Thun sah 9 Mann an der Arbeit. Festkartenpreis für zwei Tage Fr. 23.50. Die Kasse übernahm die Kosten. Freiwillige Übungen : Steinstossen und Weitsprung. Der Samstagvormittag war der Sektionsarbeit gewidmet, die recht gut gelang. Am Nachmittag verbrachten wir auf dem See. Mit den allgemeinen Übungen und der Rangverkündigungen endete am Sonntagnachmittag das glanzvolle Fest. Erstmals ging ein kantonales Turnfest schon am Sonntag zu Ende. Die weiteren Anlässe wickelten sich reibungslos und planmässig ab. Erstmals wurde unseren Mitgliedern Gelegenheit geboten, sich für ein kleines Entgelt sportärztlich untersuchen zu lassen.


1954

Der Vorstand für das Jahr 1954 zeigte nach der Hauptversammlung folgendes Bild: Präsident: Max Herrmann, neu;  Sekretär: Samuel Hofer, bisher; Kassier: Werner Scheidegger, bisher; Oberturner: Ernst Marbot, bisher; Vizeoberturner: Fritz Friedli, neu; Jugendriegeleiter: Max Herrmann, bisher; Materialverwalter: Ernst Bärtschi und Alfred Blaser; Vorunterrichtsleiter: Ruedi Gerber und Samuel Trachsel; Beisitzer: Walter Hubler und Hans Zaugg; Rechnungspassatoren: Ernst Hebeisen und Fritz Blaser; Vereinsorgan: Hans Zaugg. Auf Antrag des Präsidenten wurde beschlossen, am Schulfest erst wieder teilzunehmen, wenn im Bärau eine Turnhalle gebaut würde. Dieser Beschluss ging an die Primarschulkommission Langnau. Ehrenmitglied Walter Hubler orientierte über den Sportplatz Mösli. Der Gemeinde sollte folgender Vorschlag unterbreitet werden: Die Gemeinde übernimmt den Rest der Auffüllarbeiten, die Planie des Platzes sowie den Zins von Fr. 320.--. Der Turnverein stellt das Mösli der Schule zur Verfügung, die Gemeinde sorgt für die nötigen Geräte. Diese Eingabe wurde einstimmig beschlossen. Nach zahlreichen Besprechungen im Laufe des Sommers mit den Behörden zeigte sich, dass unserem Vorschlag nicht eitel Freude entgegengebracht wurde. Die Behörden sahen eine Lösung im Verkaufe des Platzes an die Gemeinde. An der Vereinsversammlung vom 21. September 1954 lag der Kaufvertrag bereits vor. Dieser wurde abgeschlossen am 28. November im Notariatsbüro Egger in Langnau, unterzeichnet vom damaligen Gemeindepräsidenten, Herrn Dubach, sowie den Vertretern unseres Vereines Max Herrmann und Samuel Hofer. Nebst den gesetzlichen Vorschriften enthält der Kaufvertrag noch Folgende Bestimmungen:

 

1.       Dem Turnverein Bärau wird in Verbindung mit dem Turninspektor ein Mitspracherecht bezüglich der Platzgestaltung eingeräumt.

 

2.       Über die Benützung des Platzes ist zwischen der Primarschulkommission und dem Turnverein Bärau eine Regelung zu treffen.

 

3.       Die Gemeinde erstellt auf dem Areal einen Geräteschuppen. Dem Turnverein ist in diesem ein separater abschliessbarer Raum zur Verfügung zu stellen. Im weitern ist der Platz mit einer geeigneten Beleuchtung zu versehen, wie sie dem Turnverein von den Licht- und Wasserwerken seinerzeit offeriert worden ist.

 

4.       Die Gemeinde erlässt für den Platz ein Verbot für das Fussballspielen.

 

5.       Dem Ortsverein Bärau wird das Recht eingeräumt, längs des Waldes Ruhebänke aufzustellen.

 

6.       Der Turnplatz soll bis Ende 1955 hergerichtet werden.

 

Leider präsentierte sich das Mösli im Jahre 1970 noch so wie zu der Zeit, als diese Bestimmungen festgehalten wurden. Schade. Die Turnfahrt führte nach Koppigen. Oberburg war Schauplatz des Bezirks-Turnfestes. Die Vorstellung bestand aus einem Theaterstück nach Jeremias Gotthelf und brachte einen unerwarteten. Hohen finanziellen Erfolg, musste doch an 4 Samstag abenden gespielt werden.


1955

Die Gemeindekasse überwies im Januar 1955 dem Turnverein den Betrag für den Verkauf des Mösli. Im Vorstand legte Werner Scheidegger sein Amt als Kassier nieder. Zum Nachfolger wurde Ernst Bärtschi gewählt. Dem Tätigkeitsprogramm ist unter anderem zu entnehmen: Turnfahrt Wasen, Eidg. Turnfest Zürich, Ausflug Damenriege, Männerriege und Aktivsektion. Der Turnbetrieb – ganz auf Zürich ausgerichtet – ging flott voran. Steinstossen und Weitsprung wurden als freigewählte Teile, nebst den Marsch- und Freiübungen, immer und immer wieder geübt. Die Festfinanzierung konnte glücklicherweise gelöst werden, brachte doch eine Sammlung in der Männerriege den ansehnlichen Betrag von Fr. 350.—ein. Endlich war es soweit. Am Freitagabend verliessen wir das Emmental um via Luzern den Festort zu erreichen. Zwölf Mann stellten sich am Samstag morgen dem Kampfgericht. Wenn auch nicht alles nach Wunsch gelang, gab doch jeder was ihm möglich war. Der Nachmittag gehörte der Besichtigung des Flughafens Kloten. Die erhaltenen Eindrücke waren überwältigend. Besuch im Niederdorf lautete die Parole für die Samstagnacht. Einzelheiten werden keine ausgeplaudert. Glücklich, zufrieden und heiser kehrten wir am Sonntagabend ins Bärau zurück, wo das Fest bis Mitternacht eine Fortsetzung fand. Im Herbst konnte erstmals ein Korbball Dorfturnier aufgezogen werden. Mit dem Schlussturnen im Spätherbst fand die aktive ein Ende.


1956

Auf den 4. Februar 1956 war der Eidg. Turnerskitag in Kriens ausgeschrieben. Eine 4er Mannschaft wurde delegiert, die Kosten von Fr. 90.—der Kasse belastet. Die Hauptversammlung brachte im Vorstand nur eine kleine Änderung. Max Herrmann demissionierte als Jugendriegeleiter, an seine Stelle konnten Hansjörg Schmidlin und Alfred Burkhalter gewählt werden. Dem Tätigkeitsprogramm entnehme ich: Turnfahrt, Bezirksturnfest Rohrbach, 1. August, Korbball-Dorfturnier, Bezirkskorbballmeisterschaft, Schlussturnen und Altjahrshöck. Im Sommer tauchte das erste Mal die Frage nach einer neuen Fahne auf. Im Herbst hatte die Primarschulkommission den Vorstand zu einer Besichtigung der Turnanlagen bei den Schulhäusern Bärau eingeladen. Die Behörde vertrat die Ansicht das Land zwischen Schule und der Anstalt zu kaufen, um eine grosszügige Neuanlage zu erstellen. Der Vorstand war natürlich mit dem Vorschlag einverstanden, hegte aber berechtigte Zweifel am Landverkauf der Anstalt. Im November wurde erstmals ein Nachtorientierungslauf mit Ziel Blapbach arrangiert. Eine unerwartete grosse Beteiligung bestätigte die Beliebtheit dieser Wettkampfart.


1957

Leider machte an der Hauptversammlung 1957 der Präsident seine schon vorher geäusserten Rücktrittsabsichten wahr. Trotz inniger Bitten blieb er bei seinem Entschluss. Nach langer Diskussion durfte Fritz Friedli vorläufig für ein Jahr gewählt werden. Auch der Oberturner war amtsmüde, es gelang aber, ihn noch einmal umzustimmen. An Stelle von Samuel Hofer wählte die Versammlung Hansruedi Aeschlimann zum Sekretär. Aus dem Arbeitsprogramm des Jahres: Turnfahrt Kirchberg. Ein Vorschlag, die Turnfahrt mit dem Velo zu absolvieren fand keine Gnade. Kantonal-Turnfest Burgdorf. 12 Mann vertraten den Verein in Burgdorf. Trotz fleissiger und gewissenhafter Vorbereitung bleibt das Resultat unter den Erwartungen zurück. Entschuldigungsgrund: sehr grosse Hitze. Diese machte allen Sektionen mehr oder weniger zu schaffen. Ebenfalls den Organisatoren spielte die Hitze einen Streich, schloss doch das Fest mit einem Defizit, da sehr wenige Zuschauer während der ganzen Festdauer anwesend waren. Das Quer durch Zollbrück sah auch eine Mannschaft aus Bärau am Start. Im Mösli wickelte sich das Korbball-Dorfturnier im gewohnten Rahmen ab. Die Turnervorstellung ergab einen Reingewinn von 680 Franken. An der Vorstanssitzung vom 11.November kam wieder die Beschaffung einer neuen Fahne zur Sprache. Der Obmann der Männerriege nahm mit seinen Ausführungen dem Vorstand einen grossen Stein vom Herzen, indem die Männerturner bereits an der Organisation einer breit angelegten Sammlung arbeiteten. Als Sammlungskassier amtete Ernst Liechti. Die Aktion soll im Frühjahr 1958 gestartet werden.


1958

Mitgliederbestand im Frühjahr 1958: 5 Ehrenmitglieder. 48 Freimitglieder, Aktive und Mitturner, 80 Passivmitglieder. Die Hauptversammlung brachte schon wieder einen Wechsel  in der Vereinsleitung. Neuer Präsident für den zurücktretenden Fritz Friedli wurde Hans Zaugg. Auch die Leitung der Jugendriege erfuhr eine Änderung. Hansueli Trachsel konnte als Leiter II gewonnen werden. Die Turnfahrt nach Rüegsauschachen eröffnete die aktive Tätigkeit. Bald schon folgte das Bezirksturnfest in Sumiswald. Wieder einmal wagte sich der Verein an einem Fest an den Barren. Das Korbball-Dorfturnier folgte im August. Ein zweistündiges Theater, dreimal aufgeführt, brachte einen Reingewinn von 700 Franken. Einziges Traktandum der ausserordentlichen Hauptversammlung vom 15. November: Anschaffung einer neuen Vereins- und Jugendriegefahne. Der Präsident orientierte die Anwesenden über die Verhandlungen mit der Firma Siegrist in Langenthal. Die Turnerfahne im Format 130x130 cm, dazu die Jugendriegefahne von 70x70 cm kosten zusammen Fr. 1950.--. Der vom Fahnenausschuss erkorene Entwurf fand allgemein Zustimmung. Nach Abklärung verschiedener noch hängiger Fragen konnten die Fahnen Ende Jahr bestellt werden. Liefertermin 15. Mai 1959.


1959

Das Jahr 1959 brachte unserem Verein gleich zwei Höhenpunkte. Einerseits die aus den 4./5. Juni angesetzte Fahnenweihe, anderseits das Eidg. Turnfest in Basel. Kurz nach Neujahr bildete sich das Organisationskomitee für die Fahnenweihe. Als Präsident desselben konnte Max Herrmann gewonnen werden. An der Hauptversammlung wurde das Organisationskomitee das einstimmige Vertrauen ausgesprochen. Im Vorstand gas es schon wieder Wechsel. Ernst Hubler übernahm von Hansruedi Aeschlimann das Amt des Sekretärs. Als verantwortlicher Leiter der Jugendriege rückte Hansueli Trachsel nach. Mitte April wurde die von der Männerriege gestartete Sammlung abgeschlossen. Ernst Liechti als Finanzverwalter durfte voller Stolz bekanntgeben, dass total Fr. 3299.50 für die neuen Fahnen eingegangen sind. Der auf diese Bekanntgabe hin ertönte Jubel klingt heute noch in meinen Ohren. Auf Antrag des Finanzchefs soll das Zuviel gespendete Geld wie folgt Verwendung finden: Bezahlung der Unkosten der Fahnenweihe. Der Rest soll zum Ankauf von nötigen Turngeräten dienen. Dem Antrag wurde zugestimmt. Die Fahnenweihe brachte nicht nur dem OK, sondern auch der Jugendriege, Damenriege und der Aktivsektion Arbeit, wollte man doch die Geladenen mit einem Querschnitt durch den Turnbetrieb erfreuen. Offizielle Feier am Samstagabend: Begrüssung, Nonstop-Vorführungen, Entrollung und Übergabe der Fahnen durch die Männerriege, Ansprachen, Verdankungen, Tanz bis in die frühen Morgenstunden. Sonntag: 7.30 Uhr Beginn des Einzelturnens, Entrollung der Fahnen in der Öffentlichkeit, Feldpredigt. Nach dem Mittag Festumzug durchs Dorf. Beendigung des Einzelturnens , Vereinsvorführungen, Rangverkündigung. Tanz auf dem Mösli bis Mitternacht. Schon gehörte das gelungene Fest der Vergangenheit an. Pate standen die Turnvereine Langnau und Trubschachen. Einen Monat nach der Fahnenweihe begleitete uns die neue Fahne an das Eidg. Turnfest Basel. Mit 15 Mann zogen wir am Freitagmorgen im Festort ein. Um 10 Uhr meldete der Oberturner dem Kampfgericht: "Sektion Bärau zur Arbeit bereit". Den Nachmittag verbrachten wir im Basler Zoo. Das Programm für den Samstag: vormittags Umzug, nachmittags Besichtigung des Rheinhafens. Im November fand die Schlusssitzung des Fahnenweih-Organisationskomitees statt. Max Herrmann, Walter Hubler und Ernst Liechti durften für ihre grosse Arbeit ein Präsent entgegennehmen. Mit einem gemütlichen Höck schloss das ereignisreiche Jahr.


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