ausflug 2016


04./05.06.2016 ausflug schwarzwald

bericht

Am Samstagmorgen 04. Juni 2016 starteten 13 Männerriegler und Chrigu’s Brigitte mit dem Auto Richtung Basel. Die Wetteraussichten waren nicht sehr gut und es war für beide Tage Regen angesagt. Bereits vor Basel mussten wir feststellen, dass diese Prognosen auch stimmten. Bei der Autoraststätte „Weil am Rhein“ gabs zur Stärkung Kaffee und Gipfeli. Mit dem Auto ging es weiter nach Kandern. Von dort aus war eigentlich der Start mit dem Velo vorgesehen. Weil es aber immer noch stark regnete, entschlossen wir uns, die Fahrt weiter im Auto fortzusetzen. Chrigu wollte uns aber unbedingt die vorgesehene Velostrecke zeigen. Die Fahrt ging über enge Feldwege und der Regen hatte überall seine Spuren hinterlassen. An einigen Stellen waren die Strassen gesperrt und die Feuerwehr war überall im Einsatz. Durch Schlamm und Murgänge ging es so auf Umwegen weiter nach Bad Krozingen. Die Autos waren zum Kotzen von oben bis unten mit Schlamm verspritzt.

Während einem herrlichen Mittagessen im Restaurant Nepomuck hörte es mit Regnen wieder auf.  Auf dem Parkplatz wurden die Velodresses angezogen und weiter ging es vorerst gemütlich querfeldein. Die Steigung über die Achkarrerhöhe war dann aber sehr happig und umso mehr genossen wir die Abfahrt hinunter nach Achkarren. Dort war Chrigu’s Durst leider wieder zu gross und wir wären besser gleich durchgestartet. Schwarze Wolken zogen auf und während des nächsten Aufstiegs ging ein Jahrhundertgewitter auf uns nieder. Wir waren trotz der Regenanzüge innert Minuten total durchnässt und die Abfahrt nach Königschaffhausen wurde zum gefährlichen Blindflug.

Nach dem Zimmerbezug im Hotel Adler, einer warmen Dusche, einem kühlen Bier und dem herrlichen Nachtessen war aber die Welt schon wieder in Ordnung. Der Zufall wollte es, dass der Metzger Sexauer im Dorf ein „Haxenfest“ organisierte. Der Wirt lobte dieses Fest in den höchsten Tönen und er hat uns fast genötigt, dieses noch zu besuchen. Er hat nicht übertrieben! Das ganze Dorf, ja sogar die ganze Region war an diesem Fest anwesend und das Bier, sowie der Wein flossen in Strömen. Bei diesen günstigen Preisen griffen wir natürlich auch wacker zu. In lustigen Gesprächen mit den „Einheimischen“ haben wir viel über die Region erfahren. Fragt beim nächsten Besuch nur nach Reini, oder hiess er Heini?

Am Morgentisch sind nicht alle sehr frisch erschienen. An was dies wohl gelegen hat?? Nach dem Morgenessen war eine gemütliche Traktor-Wagenfahrt mit Weindegustation angesagt. Unser Fahrer Martin wusste viel Interessantes über den Kaiserstuhl zu erzählen. So gibt es im kleinen Dorf Königschaffhausen alleine 35 Schnapsbrennereien und die Winzergenossenschaft „Königschaffhausen-Kichlinsbergen“ produziert von 330 ha Weinbaufläche ihrer Mitglieder, ca. 2,5-3 Mio. Liter Wein pro Jahr.

Vor der Heimfahrt gab es noch einmal „Kaffe + Kuchen“. Solche Riesentortenstücke gibt es wohl nur dort. Zügig ging es dann wieder via Basel dem Bärau zu. Auch diese Fahrt wurde teilweise wieder durch sintflutartige Regenfälle begleitet. Müde, aber glücklich und zufrieden sind wir gegen Abend wieder im Bärau angekommen.

 

Chrigu mir danke ganz gwautig für di gueti Organisation!!! Es isch SUUUPER  u obenuse gsy!

 

Öie Presi: Röbu

 

PS.: Der Antrag für einen Reisebeitrag an den Veloausflug aus der MR-Kasse, wird an der nächsten HV behandelt.

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05.05.2016 mr-reise weissenstein, auffahrt

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Bei schönstem Wetter sammelte der Sommercar ab 08.00 Uhr total 29 Personen ein. Via Ramsei-Häusernmoos ging es dem Burgäschisee zu. Auf der doch noch etwas kalten Terasse "genossen" wir das obligate Kaffe/Gipfeli. Anschliessend führte unsere Reise über Subingen Richtung Solothurn. Von der Talstation in Oberdorf schauckelten wir mit der neuen Gondelbahn bergwärts dem Weissenstein zu. Die Einten genossen die schöne Aussicht und das Essen im Restaurant und die Anderen machten sich zur Wanderung auf. Schon bald fand Chrigu eine schöne Grillstelle und signalisierte dies auch gleich mit wunderbaren Rauchzeichen. Nach einem gemütlichen PIC-NIC strebten wir weiter dem höchsten Punkt unserer Wanderung zu. Schon bald aber wurden wir beim Abstieg durch ein Schneefeld blockiert. Das Risiko für eine Querung war aber für einige zu gross. Wir kehrten um zur Bergstation oder wählten für den Abstieg eine längere Variante. Diese war aber oft auch sehr "tricki" und nach 2 1/2 Stunden Wanderzeit kamen wir müde und mit wackeligen Beinen auf dem mittleren Balmberg an. Dort holte uns der Car wieder ab und nach einer kühlen Stärkung ging es wieder mit dem Car via Langenthal-Sumiswald dem Bärau zu, wo das obligate Nachtessen auf uns wartete.