leichtathletik 18


22.05.18 lmm langnau

bericht

Wenn keiner patzen darf, wird doch ein Wettkampf umso spannender. Dies traf wortwörtlich auf die dezimierte und verjüngte 4er- Truppe zu, welche sich zur alljährlichen LMM-Qualifikation in Langnau an den Start begab. Jedes Resultat würde also zählen, da die restlichen Athleten verletzungs- oder schulpflichtbedingt nicht mit tun konnten.

 

 

 

Im Sprint meldeten die Jungen bereits ihre Ambitionen an und setzten mit ihren Zeiten die erste überzeugende Duftmarke des Abends. Im Weitsprung schickte sich ein gar witziges Drama ab. Der Schreiberling und Dienstälteste verpatzte doch tatsächlich auf absurde Art und Weise seine beiden ersten Sprünge. Ein Nuller würde die bescheidenen Qualifikations-Chancen komplett zunichte machen. Doch dann kam er, der Retter, des 3. Sprunges. Coach Cyrill stampfte über das Gelände, gab ruhig Tipps, mass den Absprung noch einmal ab und ja, dann klappte es. Beinahe optimal wurde der Balken touchiert - das Pech noch einmal abgewendet.   

 

 

 

Solid, jedoch ohne Exploits wurde danach über die Latte gesprungen und um einzelne Zentimeter wettgeeifert. Ähnliches lässt sich über das Disziplinen-Sorgenkind der 4 Athleten berichten. Als „Grande-Finale“ galt es wie immer den eigenen Schweinehund zu überwinden. Der 1000m Lauf beschäftigte zwei Athleten, die hier nicht präzisier umschrieben werden, bereits seit den frühen Morgenstunden. Die knapp 3 Minuten, welche die Athleten vom angespannt ersehnten Startschuss, bis zum süssen Gefühls des Erfolgs im Ziel trennen, sind wahrlich einzigartige Gefühle. Unbeeindruckt rannten die drei Jüngsten im Stile einer Gazelle über diese leidvollen 100m Piste, während sich der Älteste im Bunde gerade noch so über die Ziellinie schleppte. Gut gemacht Jungs!

 

 

 

Ob dieser Schluss-Effort die Chancen für eine Qualifikation am LMM-Final aufrecht erhalten, wird sich weisen. Die Leistungen waren solid und bringen Vorfreude für das kommende Saisonhighlight in Langnau. Und auch ein Lichtblick wird es dort für zwei Athleten geben. Glücklicherweise sind die Wettkämpfe dort bereits vor dem Mittag zu Ende. Es bleibt also weniger Zeit um sich mit dem kommenden 800m- Leiden zu beschäftigen J

 

 

 

Der Schreiberling

 

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