leichtahtletik 2016


24.09. schlussturnen eriswil

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Bericht in Folge Feierlichkeiten verspätet, abgekürzter sowie uninspirierter als üblich... :)

 

Das Schlussturnen ist ein sogenannter Traditionsanlass und besteht bekanntermaßen aus zwei legendären Teilen. Spätmorgens und Nachmittags wird im Leichtathletik, Fit & Fun und Spielteil eifrig um Punkte gefightet, während es dann Abends auf einer anderen Ebene wild zu und her geht. Dabei versucht, wer am Ende der langen Leichtathletik Saison noch bei Kräften ist, möglichst viele Punkte für sich und natürlich die Vereinswertung zu ergattern. Bärau startete mit einer ungewöhnlich jungen Equipe – und damit wird keineswegs übertrieben. Die 14 Athleten wiesen einen Altersschnitt von unter 20 Jahren auf. Eine schöne Entwicklung, die doch einiges für die Zukunft verspricht. Der zweitälteste im Bunde, Oberturner Gerber, startete mit der Mission Tagessieg und konnte sein Vorhaben zur Freude des ganzen Bärau-Tross, trotz einem Rückschlag im 1000m Lauf, erfüllen. Die Mittwochturner/innen zeigten sich währenddessen im Fit & Fun Wettkampf dominant und eroberten gleich alle drei Podest-Plätze. Als Team reichte es in diesem Jahr für Platz 2 sowohl in der Gesamtwertung als auch in der Staffel. Erfreuliche Resultate also, die viel Lust auf einen fröhlichen Abend machten.

 

Der zweite Teil des Schlussturnens machte seinem berühmtberüchtigten Namen auf jeden Fall wieder einmal alle Ehre. Nähere Details der stimmungsvollen Feier sollen hier, wie so üblich, nicht erwähnt werden. Die Leichtathletik-Saison wurde somit krönend beendet was gleichzeitig auch die Eröffnung der Spielmeisterschaften 17/18 bedeutet. Wir freuen uns schon jetzt auf die kommenden Herausforderungen, doch vorerst steht noch ein wenig Erholung auf dem Programm. Das Schlussturnen zerrt bekanntlich auch noch im Nachhinein an den Kräften...

 

Der Schreiberling

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24.09.2016 Freundschaftsturnen Eriswil.p
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18.09. lmm-final basel

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Ein Stück Geschichte, das darauf wartete, vollendet zu werden. Über 20 Jahre ist es her als eine junge, dynamische und starke Bärauer-Truppe am letzten LMM-Final teilnahm. Damals startete diese noch mehrmals in der Junioren-Kategorie und krönte ihre Leistungen verdientermaßen mit Medaillen. Was diesen Athleten damals aber verwehrt blieb, nämlich einen Start in der Kategorie der Herren, glückte nun einem Ensemble der nächsten und neuen Generation. Unterstützt von Roland, der eben damals noch als Junior teilgenommen hatte und nun als Supporter fungierte, machten sich Nathan, Cyru, Sam, Tim, Nicu und Cyril auf nach Basel um „nach den Sternen“ zu greifen oder besser ausgedrückt, die Zwischentabelle der Quali zu verbessern und eben ein Stück Vereinsgeschichte zu schreiben.

 

Das würde verdammt schwer werden. Realistisch betrachtet wäre ein Vordringen von Rang 11 (Zwischenrang der Qualifikation) unter die besten 10 nur durch einen wahren Husarenritt möglich. Doch eine Teilnahme an einem Final kann bekanntlich auch beflügeln, und dementsprechend setzten die Athleten zu einem fulminanten Ritt auf die naheliegenden Podest-Plätze an. Vorerst noch gehemmt, da im 100m-Lauf alle ein wenig verkrampft zu Werke gingen und nur Tim mit 12.23 sein Maximum (PB) abrufen konnte. Ein wenig entnervt musste danach auch noch zur Kenntnis genommen werden, dass die zugeteilte Hochsprung Anlage eine markante Steigung aufwies und der Anlauf somit zu einem kleinen „Hügellauf“ avancierte. Oberturner Gerber zeigte sich unbeeindruckt und sprang endlich wieder einmal über 1.55m. Ein wichtiges Zeichen an die Mannschaft, da er somit bewies, dass heute mehr möglich sein würde als Gewöhnlich. Jedoch nicht für den Schreiberling. Ein leichtes Zucken im rechten Oberschenkel schränkte ihn in seiner Leistungsfähigkeit entscheidend ein, weswegen er wehmütig das Handtuch hinschmeißen musste.

 

Da sich mit Cyril, der im Hochsprung leider einen „Nuller“ einzog, ebenfalls ein Athlet frühzeitig aus der Teamwertung verabschiedete, danach den Wettkampf aber noch beherzt zu Ende führte, mussten die restlichen Herren an diesem Sonntag definitiv an ihr Limit gehen. Die Weitsprungwerte waren vielversprechend und obwohl im Kugelstoßen ein Exploit ausblieb, konnte im Vergleich zur LMM-Qualifikation Punkte gut gemacht werden. Taktisch schwierig wurde danach das 1000m – Rennen, da Bärau auf sich alleine gestellt gegen die Uhr in den Schlusskampf ging. Und da zeigte sich wieder einmal deutlich, dass die Athelten mit dem Bär auf der Brust im Gegensatz zu direkten Mitkonkurrenten in dieser Disziplin einfach mehr Biss und Leidesfähigkeit aufweisen können. Sie nahmen die Erschöpfung und die kleinen Schmerzen ohne Wenn und Aber in Kauf, was sie aber dafür in der Tabelle entscheidend nach vorne katapultierte. Die Verkündung des 7. Schlussrang bildete dann auch den Höhepunkt dieses turbulenten Tages mit diversen Hoch und Tiefs, was im Anschluss, dem regnerischen Wetter angemessen, feuchtfröhlich gefeiert wurde.

 

Merci Jungs, merci Role! Ein solcher Final soll nicht ein einmaliges Erlebnis bleiben, denn wir wollen wieder kommen! Der Eine und Andere hat bekanntlich noch eine Rechnung offen... Auf bald und Hopp Bärau!

 

Der Schreiberling

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29.05. frühlingsmeisterschaft koppigen

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Der Frühling. Zeit der erwachenden und sprießenden Natur mit vielen sonnigen und energiespendenden Tagen. Ach wie schön können doch Wettkämpfe an solchen Sonntage sein, an denen man in frische Sandgruben springen, über saftige Wiesen schleudern oder in markiges Kies stossen kann. Ja, schön wäre es allemal. Doch heute nicht. Heute regnete es, und zwar nur einmal - vom Anfang bis zum Ende.

 

Präsident Mahindan hatte den Wetterbericht natürlich schon im vorherein studiert und investierte, im Namen des Vereins, ganz neunmalklug in ein kleines „Partyzeltchen“. Gemütlich konnte sich somit eine stolze Anzahl an Bärau Turner am Trockenen für einen schwungvollen Wettkampftag einquartieren. Obwohl schwungvoll zum Start vielleicht ein wenig gar optimistisch klingt, denn das Stossen von Kugeln gilt nicht gerade als Paradedisziplin mehrerer Bärauer. Zumindest Team 1 schlug sich trotzdem ordentlich und ergatterte sich in der Endabrechnung den 6. Rang.

 

Danach ging der Kampf zwischen Mutter-Natur und Coop-Zelt los. Während man anfangs noch friedvoll über das tolle Zeltchen frohlockte, wich die Euphorie nun der Entrüstung, da die versprochene „wasserdicht“- Qualität der Coop Fachmitarbeiter sich als mangelhaft herausstellte. Während man also immer enger zusammen rutschte um den dicken nassen Regentropfen zu entkommen und schließlich vollends an bessere Unterstände flüchten musste, wurden bereits Pläne für zukünftige Investitionen geschmiedet. Fazit: Das nächste Zelt muss noch grösser sowie wetterresistenter sein. Und das Alte wird definitiv Ueli Schmezer vom Kassensturz für eine intensive Überprüfung zugesendet, damit dieser umgehend die Note "ungenügend" aussprechen kann !!! J

 

Ach danach ging es noch weiter mit Leichtathletik. Die Vorfreude auf ein Bad im durchnässten Sand war nicht bei allen Athleten grenzenlos. Doch seinen wir ehrlich - einen Bärauer schreckt dies ja nicht ab. Achtzehn Personen setzten somit gleich zum Weitsprung in die klebrigen Körnchen an. Dabei darf, trotz einigen individuellen Unzufriedenheit behauptet werden, dass einige ansprechende Weiten gelangen. Team 1 zischte auf jeden Fall nur haarscharf am Podest vorbei und landete auf Rang 4.

 

Aus einer Enttäuschung konnte zudem zwischenzeitlich wieder eine Freude gemacht werden. Sündenbock „Coop Zeltchen“ wurde mit einer „Plache“ überdacht und diente von nun an als mobiler Regenspender bei den einzelnen Disziplinen. Ein Vorteil von dem nicht nur wir, sondern auch andere Vereine nun gerne Gebrauch machten und uns spontane Sympathiepunkte einbrachten.

 

Zum Abschluss stand noch Schleudern auf dem Programm. Dabei wurde Oberturner Gerber von seinen eigenen Athleten getäuscht und um ein tolles Teamresultat gebracht. Zwei „anonyme“ Bärauer starteten in Team 2 und 3, wo sie zugleich auch die Vereinstagesbestweiten schleuderten. Gut und recht, hätte aber bei einem Start der Beiden in Team 1 deutlich mehr für die Teamwertung gebracht. Nun ja, wenn wir über das kleine Malheur hinweg schauen, fällt auf, dass viele Neulinge sich an die für sie noch eher unbekannte Disziplin wagten und dort beachtliche Weiten erzielten. Kompliment.

 

Danach war Schluss. Leider, denn die Pedelstafette , an die man sich mit ambitionierten Zielen hätte heran wagen wollen, wurde wegen schlechtem Wetter (was für ein Zufall) abgesagt. Schade, da wäre bestimmt was drin gelegen. Grosses Dankschön und Kompliment an alle für den tollen Einsatz trotz Nässe. Hoffen wir also auf bessere Bedingungen am KTF in Thun im Hochsommer – dann scheint ja die Sonne und regnen tut es bekanntlich nie. Und sonst gibt’s ja immer noch wasserundichte Coop-Zeltchen...

 

Der Schreiberling

Das wasserundichte Coop-Zeltchen
Das wasserundichte Coop-Zeltchen

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17.05. lmm vorrunde langnau

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Vorbereitung in Langnau. Wie immer bestreiten eine Leichtathletiktruppe aus Bärau mit diversen Equipen des SK Langnaus die Qualifikation für die LMM. Coach Gerber gestaltet die Trainingseinheiten bislang sehr intensiv und legte großen Wert auf technisch Verbesserungen. Da jedoch sämtliche Athleten nur wenige Sprünge und Läufe in den Beinen haben und die Anzahl gestossener Kugeln ebenfalls noch bescheiden ausfällt, durfte man sich nur vage Hoffnungen auf allfällige Bestleistungen machen. Das Absolvieren eines soliden Wettkampfes stand im Vordergrund – alles andere wäre Zugabe.

 

Bereits im 100m - Sprint ereigneten sich durchaus interessante Szenen. Cyru, motiviert bis auf die Zehenspitzen, drückte sich bereits aus den Pflöcken, während die Anderen ihre Hüfte erst in die richtige Position brachen. Während der Erstgenannte eine Topzeit erreichte, zeigte sich der Rest vorerst frustriert, nahm es aber schon kurz darauf locker und machte sich auf den Weg zur nächsten „Hürde“.

 

Diese Hürde nahmen vielleicht einige tatsächlich zu locker in Angriff... Einerseits genießt Bärau zwar das Privileg auf einen Haufen voller starken Läufer zu zählen, andererseits gibt es aber genauso viele Sorgenkinder in der Disziplin Kugelstoßen, die es mal für mal nicht schaffen ihr Potential abzurufen. Der Schreiberling erspart es sich sein erbärmliches Resultat hier zu erwähnen und legt den Fokus auf die wiederum bemerkenswerte Marke von Cyru. Seine Weite von 13.74 überstrahlte die eher bescheidene Leistung der Anderen um Längen.

 

Mund abwischen, Schuhe schnüren und ab in die Sandgrube. Wirklich zufrieden war nach drei Sprüngen zwar niemand, ausser Nicu mit einer neuen PB, doch die Ansprüche eines Bärauer sind bekanntlich hoch. Die Weiten waren ansprechend. Nur Nathan, der noch seinen Ferienmodus abzuschütteln versucht, kämpfte mit alt bekannten Schwierigkeiten und blieb unter seinem durchschnittlichen Wert.

 

Nach der Weite ging es ab in die Höhe. Buisness as usual war angesagt. Lüku schaffte es mit einem Satz über 1.60 sich eine neue PB zu notieren. Die Restlichen sprangen konstant und sammelten aktiv Punkte für die Gesamtwertung. Kurz danach ging es noch um die Königsdiziplin der Bärauer. Über drei Runden Leiden, Beißen und Kämpfen war angesagt. Lokomotive Sam zog die Truppe von Anfang an über die 1000m und zeigte mit 2.43 eine beachtliche Leistung. Nicu und Tim schleppten ihre angeschlagenen Beine, gefolgt von Cyru ebenfalls unter der drei Minuten Marke über die Linie.

 

 

Was bleibt also? Diverse Sorgen bezüglich einer bestimmten Disziplin, einige Lichtblicke durch neue PB’s und gute Läufe sowie ein beachtliches Gesamtresultat von 13328 Punkten. Ob dies für eine Qualifikation reichen wird, liegt momentan noch in den Sternen. Als Vorbereitung und Standortbestimmung war dieser Dienstag aber ganz okay. Vielen Dank dem SK Langnau für die Organisation und den Kampfrichtern für ihre Mithilfe!

 

Nicola Antener

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